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Frauen*streik! Was unterstützt der alv?

 Streik oder nicht Streik

Vermehrt erreichen telefonische Anfragen die Geschäftsleitung des alv, wie sich diese in Bezug auf die Forderungen des Frauenstreiks vom 14. Juni positioniere.

Der alv folgt in dieser Frage den Empfehlungen von Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH. Die Geschäftsleitung unterstützt die Forderungen der Frauen auf gleiche Rechte, gleichen Verdienst für gleiche Arbeit und gleiche Anstellungsbedingungen. Diese Fragestellungen sollen auch in den Kollegien und in den Schulzimmern zum Thema gemacht werden.

Den Aufruf jedoch, den Arbeitsplatz zu verlassen und an externen Streikveranstaltungen während der Unterrichtszeit teilzunehmen, können LCH und alv nicht unterstützen. Auch wenn es genug Gründe gibt, für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Frauen zu demonstrieren, so sieht der alv keinen direkten Anlass, die Gemeinden als Arbeitgeberin mit einer Arbeitsniederlegung zu bestreiken. Bei den Anstellungs- und Arbeitsbedingungen, die von den Gemeinden bestimmt werden können, gibt es im Schulbereich kaum Diskriminierungen.

Der kollektiven finanziellen Schlechterstellung der Frauenberufe im Bildungsbereich (Kindergarten, Primarschule), die der alv auf rechtlichem Weg überprüfen liess, wird aktuell von kantonaler Seite mit der Erarbeitung eines neuen Lohnsystems, das 2021 eingeführt werden soll, begegnet. Mit Blick auf diese Entwicklung wäre es aktuell nicht angebracht, gegen den Kanton oder die Gemeinden mit einem Streik vorzugehen.

Wenn einzelne Lehrpersonen in Absprache mit der Schulpflege am Streik teilnehmen wollen und können, so unterstützt dies der alv aus politischen Gründen, die in keinem direkten Zusammenhang zu der Anstellung der Lehrpersonen stehen.

https://www.frauenstreik19.ch

 
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