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Corona

Covid-19 – ein Virus, das uns herausfordert

Eine neuartige Situation

Die Corona-Pandemie traf uns alle mit voller Wucht. Es wurde vielen bewusst, wie wichtig ein funktionierender Alltag ist, wenn auch deutlich eingeschränkt. Das Funktionieren öffentlicher Dienste war und ist wichtiger denn je. Dies forderte und fordert auch die Lehrerinnen und Lehrer, die praktisch über Nacht von Präsenz- auf Fernunterricht umstellen mussten, wenn auch anfänglich – anders als in anderen Kantonen bis zu den Frühlingsferien noch mit freiwilliger Teilnahme seitens Schülerinnen und Schülern, was Eltern, Kindern und Lehrpersonen etwas Luft gab, sich auf die neue Situation einzustellen.

Der alv unterstützte, wo er konnte

Der alv stand seinen Mitgliedern zur Seite und unterstützte, wo er konnte: Der Telefon- und Beratungsdienst wurde aufrechterhalten, ebenso wurde die Website laufend mit den neusten Informationen aktualisiert, das SCHULBLATT erschien, auch wenn etliche Interviews nun über Zoom geführt wurden. Der Lehrerinnen- und Lehrerverband formulierte auch Forderungen in Bezug auf die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, den Umgang mit Lehrpersonen, die der Risikogruppe angehören, den Personaleinsatz für Betreuung und die Umsetzung des Fernunterrichts.

Zurück zum Ganzklassenunterricht – ein heikler Entscheid

Bis zum 11. Mai unterstützte der alv die Massnahmen des BKS im Umgang mit dem Virus, doch der Entscheid, ab dem 11. Mai in den Schulen den «Normalbetrieb» in ganzen Klassen wieder aufzunehmen, war für den alv-Verbandsrat unverständlich. Grundlage der kantonalen Entscheide, den Schulunterricht nicht schrittweise herunterzufahren, wie dies in anderen Ländern geplant war, sondern gleich vom Fernunterricht in den Vollbetrieb zu wechseln, war eine überraschende Kehrtwende des BAG, die darauf basierte, dass Kinder kaum gravierende Krankheitssymptome zeigten. Der alv kritisierte, dass der Bundesrat aufgrund von Beobachtungen aus der Praxis ohne wissenschaftliche Evidenz einen Entscheid gefällt hatte, dem von vielen renommierten und spezialisierten Institutionen im In- und Ausland widersprochen wurden.

Einwände wurden seitens Kanton damit abgetan, dass die einzelnen Schulen schon dafür sorgen würden, dass alles in geordneten Bahnen verlaufen würde. Doch schon die Umsetzung der Hygienebestimmungen barg grosse Herausforderungen. Im Hauswirtschafts- Fach- und Sportunterricht stellten sich schwierige organisatorische Fragen, deren Lösung der Kanton nicht den einzelnen Schulen überlassen sollte, das dies zu unterschiedlich praktikablen Lösungen geführt hätte. Dass die Einhaltung der Abstandsregel ein Ding der Unmöglichkeit war, kümmerte wenig. Der alv kritisierte zudem die fehlende Kontrolle der Schutzkonzepte durch den Kanton scharf: Sogar die vermehrt notwendige Reinigung des Schulzimmers und des Materials wurde vielerorts den Lehrpersonen überlassen, um zusätzliche Kosten einzusparen. Auf Druck des alv musste das BKS schliesslich nachbessern. 

Grosse Solidarität

Gesellschaftlich gesehen war die Solidarität in Krisenzeiten gross: Auch wenn Bund und Kantone mit den gesprochenen Geldern viele Notsituationen mildern können, fielen doch einzelne Menschen durch die Maschen des sozialen Netzes. Daher hatte die alv-Geschäftsleitung beschlossen, 10‘000 Franken aus dem Kampagnenfonds für die Glückskette zu spenden und die Mitglieder aufgerufen, es dem Verband gleich zu tun, mit grossem Erfolg – der Primarlehrerinnen- und Primarlehrerverein (PLV) und der Lehrerinnen- und Lehrerverein für Textiles Werken (ALV/TW) nahmen den Ball auf und beschlossen je eine Spende von 3000 Franken. Ebenso taten dies viele Mitglieder, so dass beim alv ein Solidaritätsbeitrag von 27377 Franken zusammengekommen ist.

 
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