Umgang mit Religionen

Vieles im Umgang mit Religionen ist gesetzlich geregelt. Zwar ist die Glaubensfreiheit in der Bundesverfassung garantiert, diese ist aber nicht absolut. Die Bundesverfassung erlaubt auch die Einschränkung der Grundrechte. Eine solche Einschränkung verlangt neben der Verhältnismässigkeit und dem Erhalt des "Kerngehalts" auch eine gesetzliche Grundlage.

Der Kanton Aargau hat eine Reihe solcher gesetzlicher Bestimmungen. Wo verbindliche Regeln fehlen, empfiehlt sich eine klar formulierte Schulordnung, was in den Aufgabenbereich der Schulleitung fällt. Ihr kommt eine Schlüsselfunktion zu. Sie hat eine gesetzliche Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrpersonen beispielsweise im Falle von Konflikten mit Jugendlichen oder Eltern. Kulturelle Relativierung ist dabei abzulehnen, insbesondere, wenn es um die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter geht.

Das BKS hat vor einiger Zeit eine Handreichung zum Umgang mit Religion verfasst.