Aktuelle Situation zu Corona

Neue Corona-Weisungen gültig ab Montag 31. Mai 2021

Der Regierungsrat hat eine neue Weisung zu den Corona-Massnahmen in der Volksschule erlassen. Neuerungen sind:

  • Keine Maskenpflicht für 5./6. Klässler mehr
  • Keine Maskenpflich im Sport- und Musikunterricht
  • Eintätige Schulreisen sind erlaubt
  • Mehrtätige Klassenlager sind grundsätzlich erlaubt, werden vom BKS aber nicht empfohlen

Hier gehts zur aktuellen Weisung.

Ab Montag, 17. Mai 2021, Corona-Lockerungen auf der Volkschulstufe

Gemäss Weisung vom 11. Mai 2021 müssen Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse auf dem Schulhausareal nicht mehr Masken tragen. Weiter sind Exkursionen und Klassenlager wieder zulässig allerdings nicht empfohlen.

Präsenzunterricht auf Tertiärstufe ab 19. April 2021

Ab 19. April ist es wieder möglich, dass auch im Erwachsenenbildungsbereich der Unterricht in  Präsenz stattfindet. Betroffen sind neben der FHNW auch diverse private Weiterbildungsanbieter.

Weisung zur Sekundarstufe 2 vom 19. Februar

Ab 1. März gilt im Kanton Aargau auch auf der Sekundarstufe 2 wieder Präsenzunterricht. Maskenpflicht und andere Hygienemassnahmen gelten weiterhin.

Schulportal Aargau

Weisung

Weisung Volksschule vom 12. Februar

Maskenpflicht neu bereits ab der 5. Klasse.

CO2-Belastung im Laufe einer Doppellektion Sport

 Dass in Schulzimmern regelmässig gelüftet werden soll, weil Raumluftreiniger meist fehlen, ist bekannt. Denn nicht nur Corona-Aerosole, auch die CO2-Konzentration kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit von Kindern und Lehrpersonen auswirken.

Doch wie sieht die CO2-Belastung in einer Turnhalle aus? In einer Einfachturnhalle wurde während einer Doppellektion Sport bei geschlossenem und bei geöffnetem Fenster, bei leichten und bei anstrengenden Übungen, die CO2- Kontentration gemessen.

Luftqualität während des Sportunterrichts

Weisung Sekundarstufe II vom 20. Januar 2021, gültig ab 25. Januar

Der Kanton Aargau setzt für die Sekundarstufe II den Präsenzunterricht aus.

Der Fernunterricht beginnt am Montag 25. Januar und endet am Freitag 26. Februar 2021.

Die Schulen haben in der Umsetzung relativ viel Spielraum. Weiterhin dürfen Prüfungen vor Ort geschrieben werden. Lektionen, welche im Fernunterricht wenig Sinn ergeben, wie bspw. Werkstattarbeiten bei gewerblichen Berufen, sind ebenfalls vor Ort möglich. Schliesslich dürfen auch Lernende oder Klassen mit erhöhtem Betreuungsbedarf in Präsenz unterrichtet werden.

Die Schutzmassnahmen sind in diesem Falle konsequent umzusetzten.

Hier geht es zur Weisung.

Weisung Volksschule vom 15. Januar 2021, gültig ab 18. Januar 2021

  •  Das Schuljahr 2020/21 gilt als vollwertiges Schuljahr, inklusive Promotionen und Übertrittsverfahren
  • Es gilt grundsätzlich Präsenzunterricht

 

Es gilt generell das Kaskadenprinzip:

  1. Einhalten der Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln
  2. Einhalten der Abstandsregeln
  3. Einsatz von Barrieremassnahmen (Masken, Trennvorrichtungen)
  4. Sicherstellen der Nachverfolgbarkeit von Ansteckungsketten (Kontaktdaten)

 

Schulareal und -räunme
- Schulung aller Personen auf dem Schulareal zur Einhaltung der Hygieneregeln
- Regelmässige Reinigung von Türfallen, Fenstergriffen, Treppengeländer etc.
- Räume regelmässig lüften
- Essen und Trinken nicht teilen

 

Für alle erwachsenen Personen gilt in den Schulgebäuden eine Maskenpflicht. Auch mit dem Tragen einer Gesichtsmaske ist der erforderliche Abstand nach Möglichkeit einzuhalten.

Keine Maskenpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen, sofern der Mindestabstand gegenüber den Schülerinnen und Schülern oder anderen Erwachsenen eingehalten werden kann oder der Schutz durch eine Schutzscheibe beziehungsweise -vorrichtung gewährleistet ist.
  2. in den Aufenthalts- und Sitzungsräumen, sofern die Personen an einem Tisch sitzen und die Mindestabstände eingehalten sind oder während der Konsumation von Speisen oder Getränken.
  3. Personen, die alleine in einem Raum arbeiten

 

Für Schülerinnen und Schüler der Primarschule gilt, dass sie freiwillig eine Gesichtsmaske tragen dürfen. Die Mindestabstände sind möglichst einzuhalten.

Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Sekundarstufe I) gilt, dass sie auf dem gesamten Schulgelände eine Gesichtsmaske tragen müssen. Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist wann immer möglich einzuhalten.

Keine Maskenpflicht gilt:
- In besonderen Situationen, wie bspw. Vorträge durch Schülerinnen oder Schüler
- Beim Sportunterricht, wobei auf Körperkontakt zu verzichten ist
- Im Musik- und Instrumentalunterricht
- Beim Konsumieren von Speisen und Getränken
- Für Schülerinnen und Schüler mit einer besonderen Dispens

Für Masken, Schutzscheiben und ähnliche Einrichtungen ist die Gemeinde zuständig.

Ausflüge, Exkursionen in die nähere Umgebung oder Besuche von Museen und kulturellen Veranstaltungen sind möglich. Die Schutzmassnahmen im öffentlichen Verkehr und der besuchten Institutionen oder Veranstaltungen sind einzuhalten. 

Auf Schulreisen und Lager
Klassen- und Schullager, sowie Schulreisen sind verboten.

An öffentlichen Schulanlässen und -veranstaltungen sind verboten.

Jugendlichen, die die Swiss Covid-App installiert haben, soll das Mitführen des Handys erlaubt sein.

Absenzen werden in der Obstufe nicht ins Zeugnis eingetragen.

Besonders gefährdete Personen bspw. schwangere Lehrerinnen haben Anspruch auf einen Arbeitsplatz, an welchem der Mindestabstand permanent eingehalten werden kann. Andernfalls ist diesen Personen Home Office zu gewähren.

Hier geht es zur Weisung des BKS.

Neuste empidemiologische Entwicklungen

Die Fallzahlen sind in der Schweiz weiterhin besorgniserregend. Epidemiologen fordern einen Lockdown, in mehreren Länder Europas wurden auch wieder Schulen geschlossen.

Im Aargau sind Schulschliessungen insb. auf der Volksschulstufe bisher kein Thema. Auch der alv ist diesbezüglich skeptisch und favorisiert den Präsenzunterricht. Diese Einschätzung basiert bisher im wesentlichen auf zwei Studien:

Uni Zürich Studie "Kinder sind wenig ansteckend"

Die Uni Zürich kommt in ihrer Studie zum Schluss, dass Kinder das Virus selten weitergeben und selten schwere Verläufe haben. Die Studie wurde allerdings im Herbst erstellt.

In einer anderen Studie von Prof. Stefan Huber von der PH Zug wurde festgestellt, dass viele Kinder während des Lockdowns deutlich weniger lernten.

Studie PH Zug zum Lernen im Lockdown

Schulbarometer der PH Zug

Beide Studien implizieren, dass die (Volks-)schule sowohl aus pädagogischer, wie aus epitemiologischer Sicht offen bleiben soll.

Ganz neu ist eine Studie aus den Niederlanden erschienen.

Jetzt stellt sich aber die Frage, ob insb. die Uni Zürich Studie noch aktuell ist. Eine Studie aus Grossbritannien kommt zum Schluss, dass Schulen möglicherweise doch Pandemietreiber sind.

Britische Studie zu Kinder und Corona

Die ETH Zürich wiederum hat soeben eine Studie vorgestellt, wonach Schulschliessungen bei der Pandemiebekämpfung helfen können, weil die Mobilität abnehme. Die Studie selbst ist in englischer Sprache abgefasst.

ETH-Studie "Wie Schulschliessungen die Pandemie beeinflussen"

Weiterhin gelten folgende Massnahmen, welche schon früher beschlossen wurden:

  • Fernunterricht an Hochschulen (ab 2. November)
  • Maskenpflicht auf der Sekundarstufe II in allen Räumen. Ausnahmen für einzelne Fächer
  • Die Schule muss die Plakate mit den Verhaltenshinweisen des BAG gut sichtbar aufhängen.

Musik- und Instrumentalunterricht kann in Gruppen weitergeführt werden. Wenn auf Masken verzichtet werden kann, sind die Abstandsregeln zwingend einzuhalten. Proben und Auftritte von Chören und Musikgruppen sind verboten.

  • Speisen dürfen nur sitzend eingenommen werden. An Tischen dürfen maximal vier Personen zusammen sitzen.

 

Schulreisen, Exkursionen, Auslandaufenthalte
Auf Schulreisen, Exkursionen, Sprachaufenthalte, Spezialwochen sowie öffentliche Anlässe und Veranstaltungen sollte weitesgehend verzichtet werden.

Im Sportunterricht gilt die Maskenregelung gemäss den aktuellen Schutzkonzepten Sport.

Frühere Informationen

Grundsätzlich begrüsst der alv die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts, jedoch nur unter der strikten Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen auch für die Kinder und Jugendlichen.

Medienmitteilung

Forderungen des alv

Der alv erachtet die Entscheide des Bundesrats zum heutigen Zeitpunkt auf der Basis des bestehenden Wissens als hochriskant und kritisiert das BAG und die EDK für dien Strategie der vollständigen Öffnung. Die Geschäftsleitung stützt ihre Haltung auf die aktuellsten Forschungsergebnisse, die in Bezug auf Kinder und Covid-19 kaum solide Daten zur Verfügung hat.

Man weiss:

  • Kinder erkranken kaum und wenn, dann oft mit wenig Symptomen.
  • Distanzhalten und Hygienemassnahmen zeigen eine grosse Effektivität in der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus.
  • Es fehlen wissenschaftliche Studien, die die Aussagen des BAG, Kinder seien weniger Virenträger undn könnten andere kaum anstecken, belegen.


Nachzuhören ist hier ein Interview mit Christian Drosten, einem führenden Forscher in Deutschland zu Covid-19 , 24. April 2020

Die Rolle von Kindern ist nicht geklärt. Podcast mit Christian Drosten

Das aktuelleste Bulletin der Robert-Koch-Stiftung

Haltung des alv

Medienmitteilung des LCH zu den Grundprinzipien des BAG